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Allgemeine Info`s

 

 

Gebäude
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Ein Gebäude - umgangssprachlich auch oft als Haus bezeichnet - ist ein nutzbares Bauwerk. Es ist dauerhaft, kann von Menschen betreten werden und ist geeignet oder bestimmt, dem Schutz von Menschen, Tieren oder Objekten zu dienen.

Ein Gebäude besitzt nicht zwingend Wände oder einen Keller, jedoch immer ein Dach.

Gebäude werden unterschieden nach Wohngebäuden und Nichtwohngebäuden. Es existieren freistehende Gebäude genauso wie Doppelhäuser und Reihenhäuser. Auch zusammenhängenden Gebäudeeinheiten können als einzelne Gebäude gelten, wenn sie jeweils ein eigenes Erschließungssystem (eigener Eingang und eigenes Treppenhaus), ein eigenes Ver- und Entsorgungssystem besitzen und einzeln nutzbar sind.

Auch unterirdische Bauwerke, die von Menschen betreten werden können gehören zu den Gebäuden. Nicht als Gebäude gelten Schächte und Stollen des Bergbaus.


Siehe auch: Baukunst, Wohnhaus, Hochhaus, Wolkenkratzer, Sakralgebäude


 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Gebäude aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU Lizenz für freie Dokumentation. Die Liste der Autoren ist in der Wikipedia unter dieser Seite verfügbar, der Artikel kann hier bearbeitet werden.

 

 

Zins
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Zins ist der Preis für das Leihen von Geld über einen vorher bestimmten oder unbestimmten Zeitraum. Ist der Zeitraum unbestimmt, so unterscheidet man häufig in Zins mit und Zins ohne Zinseszins. Bei Zins ohne Zinseszins wird dieser in festgelegten Intervallen vom Geldleiher (meist als Schuldner bezeichnet) an den Geldverleiher (meist als Gläubiger bezeichnet) ausgezahlt. Bei Zins mit Zinseszins wird der Zins nach festgelegten Intervallen auf die Schuld dazu geschlagen und im nächsten Intervall mit verzinst. Dadurch steigt er exponentiell, d.h. mit wachsender Geschwindigkeit über alle Grenzen, was also zum Kollaps führen muß.

Die Funktionen der Zinses sind Entgelt für die Kapitalüberlassung, die Absicherung des Rückzahlungsrisikos (Risikoprämie) oder die Pauschalierung von Schadensersatz (Verzugszins).

Zum Zins im weiteren Sinne gehören auch Renditen und Wertsteigerungen von Aktien, ein Teil der Erfolgsprovisionen bei Investitionen, allgemein Kapitalertrag. Zins muss in diesem Fall also nicht vereinbart (Kreditzins), sondern kann auch lediglich erwartet sein (Aktienrendite).

In den Wirtschaftswissenschaften gibt es folgende Erklärungsansätze für den Zins:

Inflationsausgleich
Bei Inflation soll der Wert seiner Geldmenge nicht sinken.
Risikoprämie
Es besteht das Risiko, dass nicht vollständig zurückbezahlt wird oder werden kann.
Mangelprämie
Vergütung für den zeitweisen Verzicht auf Konsum- bzw. Investitionsausgaben. Die Mangelprämie stellt damit den Preis dar, für welchen der Anbieter von Liquidität bereit ist auf den sofortigen Verbrauch der Liquidität zu verzichten.
Liquiditätsprämie
Der Schuldner wird in die Lage versetzt Geld auszugeben. Die Liquiditätsprämie ist der Preis den der Geldnehmer bereit ist zu bezahlen, um für einen bestimmten Zeitraum Liquidität nutzen zu können. Es handelt sich also um den Preis, den der Geldnehmer für den vorgezogenen Konsum bzw. für die vorgezogene Investition zahlt.
Eine interessante Außenseiterposition in der Erklärung der Zinsursache bietet die Freiwirtschaftslehre Silvio Gesells.
Viele Leute meinen, dass Zinsen eine wesentliche Ursache der Kluft zwischen Arm und Reich sind und dass sie den unproduktiven Sektor des Geldmarktes (die Geldbesitzer) zu Lasten der Produktivkräfte schaffe. Bei hohem Zins würden die Geldressourcen der Produktivwirtschaft entzogen, was volkswirtschaftlich schädlich sei.

Einige Volkswirtschaftler (besonders aus dem Neoliberalismus) meinen, der Zins sei der Preis für Konsumverzicht. Jedoch impliziert diese Ansicht, der Geldverleiher wolle überhaupt konsumieren. Nun gibt es aber viele Geldverleiher, die zu einem Zeitpunkt überhaupt nicht konsumieren wollen, weil sie da z.B. mehr verdient haben, als sie ausgeben wollen, bzw. können (durch den stetigen Zuwachs an Zinsen und Zinseszinsen). Diesen Fall (siehe Liquiditätsprämie) scheinen diese Volkswirtschaftler gar nicht in Betracht zu ziehen. Die Beachtung dieses Falls hat zu anderen volkswirtschaftlichen Strömungen wie dem Keynesianismus und der Freiwirtschaft geführt. Zinsen stellen nach dieser Betrachtung eine Rückkopplung im Wirtschaftssystem dar.

In der Umgangssprache wird der Begriff Zins in Bezug auf Geld meist in der Mehrzahl, also als Zinsen, verwendet.
Der Begriff Zins wird auch für Miete bei Wohnungen verwendet. Davon rührt auch der Begriff Zinshäuser her, der heute eher für für minderwertigere Miethäuser verwendet wird.

Wird der Zins in Prozent angegeben, so spricht man auch vom Zinssatz bzw. Zinsfuß.


Wichtige Zinssätze
Lombardsatz
Diskontsatz
Basiszinssatz

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